Wieder mal ganz knapp gewesen 👹🍣🎎 Mein Japan

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Was soll ich sagen, dass Leben kann manchmal ganz schön gefährlich sein. Denn auch wenn man selber immer gut aufpasst, hängt das eigene Heil und Wohlbefinden doch immer auch zu einem großen Teil von all den anderen Menschen ab, denen man im täglichen Straßenverkehr begegnet. Und bei denen weiß man leider nie so genau, wie gut sie denn alle auf all die Dinge aufpassen, die um sie herum passieren.

Fußgänger, Fahrradfahrer und Autofahrer - wir sind gemeinsam dafür verantwortlich, dass wir alle am Ende des Tages wieder gesund und munter nach Hause kommen. Und da ich selber in allen drei Personifikationen unterwegs bin, weiß ich, dass es manchmal ganz schön knapp werden kann.

Und da gilt besonders für die Radfahrer, die ich aus eigener Erfahrung zur gefährdetsten Personengruppe im Straßenverkehr zählen würde. Nicht das diese selber perfekte Unschuldsengel wären, denn auch sie (wir?) sind manchmal ein wenig rambo-mäßig unterwegs. Aber gerade weil Fahrradfahrer sich so zügig bewegen und dabei so leicht zu übersehen sind, gibt es hier das größte Risiko.

Vor rund zwei Jahren bin ich das erste Mal als Fahrradfahrer angefahren worden, was damals eine rech surreale Situation war, aus der ich zum Glück unbeschadet herausgekommen bin. Dem Autofahrer hätte ich damals am liebsten ein paar Schellen verabreicht, aber dafür war ich wohl zu perplex gewesen. Letztendlich war das wohl auch besser so, aber seitdem bin ich immer wieder in brenzlichen Situationen gewesen, bei denen ich fast umgefahren wurde. Wie gesagt, Radfahrer sind wirklich leicht zu übersehen.

Und auch diese Woche ist mir das wieder passiert. Ich war gerade mit dem Rad auf dem Weg zum Zahnarzt und wollte eine Straße überqueren. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite warteten ein paar Autos auf eine grüne Ampel und alles war eigentlich genau so, dass Fahrradfahrer oder Fußgänger hier problemlos auf die andere Seite hätten wechseln können.

Aber als ich mich auf den Weg machte, war da dann noch dieses andere Auto, welches zwischen den wartenden Autos hindurch wollte. Und das letzte Auto, hinter dem ich ganz langsam die Straße überquerte, setzte auf einmal zurück. Und das genau in dem Augenblick, wo ich hinter ihm war. Das Auto war zu schnell um auszuweichen und erwischte mich am Hinterrad. Zum Glück war es dann aber doch zu langsam, so dass mir zum Glück nichts passiert ist.

Als der Autofahrer mich sah, faltete er wohl schuldbewusst die Hände, was ich als Zeichen sah, dass es ihm zumindest leid tat, mich angefahren zu haben. Ich war mir nicht sicher, ob mein Fahrrad in Ordnung war, aber letztendlich war ich einfach nur froh, dass ich auch diesmal unverletzt geblieben bin. Ich wollte hier dann auch kein großes Fass aufmachen und habe dem Autofahrer gesagt, dass alles in Ordnung ist. Mit dem großen Wunsch, von jetzt an besser aufzupassen.

Das habe ich mir selber dann natürlich auch gleich wieder vorgenommen. Wie schnell kann es passieren, dass man etwas oder jemanden übersieht, vor allen dann, wenn es nass und dunkel ist?! Von daher habe ich meinen Vorsatz erneuert - ganz egal wie ich auch unterwegs bin.

Das Leben ist einfach zu kurz, und deshalb beeilen wir uns alle wohl immer so sehr. Aber manchmal ist es wohl besser, sich kurz zu besinnen, etwas genauer hinzuschauen und auch mal zu warten. Dann kommen am Ende vielleicht doch alle wohlgehütet an ihr Ziel.

In diesem Sinne, ich wünsche euch allen einen wunderbaren Tag. Passt auf euch und auf eure Mitmenschen auf, und kommt mir sicher durch den Alltag. Und dafür sollten wir alle eines nicht vergessen:

Augen auf im Straßenverkehr!

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2 comments
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Ein !BEER auf deinen Schutzengel!

!BBH

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Oh ja, das hat er sich verdient!
!PIMP

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