Where it all started and ended =/= Dort, wo es angefangen und geendet hat 👹🍣🎎 Wonderful Japan ENG-GER

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Today we’re seeing the same picture twice, but quite some time has passed between the photos. That’s because this is where our trip began—and, sadly, where it also came to an end.

But where are we?

That’s right—we’re standing in Ueno Park in front of the statue of Saigō Takamori, one of the most famous figures in Japanese history. Takamori (1828–1877) is considered one of the most significant figures of the Meiji Restoration, the political and social upheaval that transformed Japan from a feudal shogunate into a modern nation-state. He was born in Satsuma (now Kagoshima) in southern Japan and was initially a loyal follower of his lord.

He played a central role in the overthrow of the Tokugawa shogunate and supported the young Meiji government, which opened Japan to the outside world, modernized the country, and reformed it according to Western models. Despite his support for modernization, however, SaigĹŤ later came into conflict with the government, primarily because of the rapid abolition of traditional structures and the demotion of the samurai class.

In 1877, he led the Satsuma Rebellion, the last major samurai uprising. The conflict ended tragically: Saigō was defeated and died—to this day, it remains unclear whether he took his own life or died in battle.

His death turned him into a legend. He is often referred to as “the last samurai,” a man caught between tradition and modernity who stood up for his convictions, even if they cost him his life.

His statue now stands in Ueno Park, in the heart of the Japanese capital, Tokyo. The park was a central battleground during the Meiji Restoration, and the fact that this statue now stands here is likely meant to honor Saigō’s contribution to the emergence of modern Japan—and to show that, despite his later rebellion, he was regarded as a patriot and a man of the people. Times change, after all, and so does our perspective on history and its individual figures.

For us, this statue is always like a little magnet that seems to draw us in every time we’re nearby. And somehow it’s also fun to stop by here and say hello, especially when we’re about to embark on a new adventure. The fact that we also stopped here on the way back didn’t exactly put us in a good mood, but maybe that’s just part of the ritual. At least when time and opportunity allow...

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DEUTSCH

Wir sehen heute zweimal das gleiche Bild, aber zwischen den Fotos liegt eine ganze Weile. Denn hier ging unsere groĂźe Reise los und dann leider auch wieder zu Ende.

Aber wo waren wir denn hier?

Genau, wir stehen im Ueno Park vor der Statue von Saigō Takamori, einer der bekanntesten Figuren der japanischen Geschichte. Takamori (1828–1877) gilt als einer der bedeutendsten Akteure der Meiji-Restauration, jener politischen und gesellschaftlichen Umwälzung, die Japan vom feudalen Shogunat in einen modernen Nationalstaat führte. Er stammte aus dem Süden Japans aus Satsuma (heute Kagoshima) und war zunächst ein treuer Gefolgsmann seines Fürsten.

Er spielte eine zentrale Rolle beim Sturz des Tokugawa-Shogunats und unterstützte die junge Meiji-Regierung, die Japan öffnete, modernisierte und nach westlichen Vorbildern reformierte. Trotz seiner Unterstützung für die Modernisierung geriet Saigō später aber in Konflikt mit der Regierung, vor allem wegen der schnellen Abschaffung traditioneller Strukturen und der Herabstufung der Samurai-Klasse.

1877 führte er die Satsuma-Rebellion, den letzten großen Aufstand der Samurai. Der Konflikt endete tragisch: Saigō wurde besiegt und starb – bis heute ist unklar, ob durch eigene Hand oder im Kampf.

Sein Tod machte ihn zur Legende. Er wird oft als „letzter Samurai“ bezeichnet, ein Mann zwischen Tradition und Moderne, der für seine Überzeugungen einstand, auch wenn sie ihn das Leben kosteten.

Seine Statue steht nun im Ueno Park, im Herzen der japanischen Hauptstadt Tokio. Der Park war ein zentraler Schauplatz der Kämpfe während der Meiji-Restauration, und dass hier nun diese Statue steht, ist wohl um Saigōs Beitrag zur Entstehung des modernen Japan zu ehren – und um zu zeigen, dass er trotz seines späteren Aufstands als Patriot und Mann des Volkes angesehen wurde. Zeiten ändern sich halt, und auch der Blick auf die Geschichte und seine einzelnen Akteure.

Für uns ist diese Statue immer wie ein kleiner Magnet, der uns jedes Mal anzuziehen scheint, wenn wir in der Nähe sind. Und irgendwie macht es auch Spaß, hier vorbeizukommen und *Hallo *zu sagen, vor allem dann, wenn wir dabei sind, eine Reise zu beginnen. Dass wir nun auch auf dem Rückweg hier anhielten, hat jetzt zwar nicht wirklich für gute Laune gesorgt, aber gehört vielleicht zu einem richtigen Ritual dazu. Zumindest wenn es Zeit und Gelegenheit erlauben...

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