That's where it started =/= Hier ging es los - Kyoto Impressions 👹🍣🎎 Wonderful Japan ENG-GER
It’s been a few days since our trip to Kyoto. Unfortunately, everyday life caught up with us way too quickly, leaving us no time to really reflect on what we experienced. We visited so many interesting places, and I took so many photos that I wanted to show you all. But somehow, I just haven’t gotten around to it yet.
But you have to start somewhere, so I’ll just do that right now. Let’s go back to Day 1, which, after a long drive, finally brought us to the former Japanese capital. Fortunately, we still had a little time left, and of course we didn’t want to spend it at our accommodation—we already wanted to see a bit more of that city.
So we decided on the Higashiyama district, which lies east of downtown Kyoto and is home to some of the old imperial city’s most famous sights.
After a somewhat tedious search, we finally found a parking spot, walked a bit through the winding alleys, and after a few minutes came upon this interesting building.
This is the Yasaka Pagoda—often known as the Hōkan-ji Pagoda. It is one of Kyoto’s most famous landmarks and, with its five stories, towers impressively over the historic alleys of the Higashiyama district. The pagoda was originally founded as early as the 6th century, although the current structure dates from a later period.
DEUTSCH
Unsere Reise nach Kyoto liegt nun schon ein paar Tage hinter uns. Der Alltag hatte uns leider viel zu schnell eingeholt und lässt einem gar keine Zeit, mal richtig auf das Erlebt zurückzuschauen. Dabei waren wir doch an so vielen interessanten Orten gewesen und ich habe so viele Fotos gemacht, die ich euch alle zeigen wollte. Aber irgendwie bin ich da noch gar nicht zu gekommen.
Irgendwo muss man aber anfangen, und da mache ich jetzt einfach mal. Wir gehen zurück auf Tag 1, der uns nach langer Fahrt dann endlich in die ehemalige japanische Hauptstadt gebracht hatte. Glücklicherweise hatten wir noch ein wenig Zeit und diese wollten wir natürlich nicht in unserer Unterkunft verbringen, sondern wenn möglich noch ein wenig sehen.
Und so entschieden wir uns für den Higashiyama-Bezirk, welche östlich vom Kyotoer Stadtzentrum liegt, und in dem sich einige der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der alten Kaiserstadt befinden.
Nachdem wir nach einiger, leicht umständlicher Suche endlich einen Parkplatz gefunden hatten, liefen wir ein wenig in die verwinkelten Gassen hinein und kamen nach wenigen Minuten auf dieses interessante Gebäude zu.
Hierbei handelt es sich um die Yasaka Pagoda – oft auch als Hōkan-ji Pagode bekann. Sie ist eines der bekanntesten Wahrzeichen von Kyoto und ragt mit ihren fünf Etagen eindrucksvoll über die historischen Gassen des Higashiyama-Viertels hinaus. Ursprünglich wurde die Pagode bereits im 6. Jahrhundert gegründet, auch wenn das heutige Bauwerk aus späterer Zeit stammt.
The view of the pagoda from the narrow streets of the neighborhood is extremely popular, and it’s a favorite photo spot—something we quickly realized ourselves. We happened to be there in the afternoon, when crowds were pushing their way through the alleys. But in the early morning hours, when you’re likely almost alone here, this place is said to reveal its very special magic.
But even on that afternoon, this was already a great prelude to everything that was yet to come for us. And our walk that day wasn’t over yet either—it had actually only just begun. And that’s why it didn’t bother me at all that it was a little crowded here. I simply enjoyed the moment and took my own photos. And I kept stopping along the way to look back. We had planned to come back to this neighborhood another day. But who knows - usually it's best to thoroughly savor the here and now...
Der Blick auf die Pagode aus den engen Straßen des Viertel ist äußerst beliebt und sie ist ein populäres Fotomotiv, was auch wir ganz schnell mitbekommen haben. Wir waren halt auch am Nachmittag da, wo sich hier die Menschenmassen durch die Gassen geschoben haben. Aber in den frühen Morgenstunden, wenn man hier wahrscheinlich noch fast alleine ist, dann sollte dieser Ort seinen ganz besonderen Zauber entfalten.
Aber auch an jenen Nachmittag war das hier bereits eine schöne Einstimmung auf all das, was für uns nun noch folgen würde. Und auch unser Spaziergang an jenem Tag war ja noch nicht vorbei, sondern hatte eigentlich ja gerade erst begonnen. Und deshalb störte es mich auch gar nicht, dass es hier ein wenig voller war. Ich lebte einfach den Augenblick und machte meine eigene Fotos. Und blieb dabei auch immer wieder stehen, und schaute zurück. Wir hatten zwar noch einmal vor, an einem anderen Tag in dieses Viertel zu kommen. Aber wer weiß, deshalb empfielt es sich das Hier und Jetzt immer gründlich zu geniessen...
