Ein winterliche Schreinrunde 👹🍣🎎 Mein Japan
Der Winter dieses Jahr scheint ein wenig hartnäckiger zu sein al sin den letzten Jahren, auch wenn es im letzten Jahr bei uns vielleicht etwas mehr geschneit haben könnte. Aber der Schnee bleibt länger liegen und zumindest im Januar fand ich es kälter als normalerweise. Aber da Winter und Schnee ja auch recht charment sein können, versuche ich es immer wieder dieses Jahreszeit auch von ihrer schönen Seite zu sehen.
Und genau aus diesem Grund hatte ich an einem Wintertag die Chance genutzt und einen kleinen Abstecher gemacht und bei einem größeren Schrein vorbeigeschaut. Dieser Schrein liegt ganz in der Nähe des Meeres und ich habe hier schon öfters mal ein paar Runde durch das Areal und das umliegende Waldstück gedreht. Die Runde durch den Wald musste diesmal ausfallen, zumindest den Schrein wollte ich mir an diesem Wintertag mal wieder ansehen.
Es schneite nicht und ab und zu zeigte sich sogar die Sonne, und ich nahm dieses Einladung dann auch nur zu gerne an.
Der Schrein ist schon etwas älter, wirkt aber aufgrund einiger Umgestaltungen etwas neuer. Vor allem das Eingangstor wirkt, als wäre es gerade erst errichtet worden. Auch wenn es schon einige Jahre alt ist, kann man immer noch das Holz riechen, welches hier verarbeitet wurde.
Auch wenn es nicht schneite, lag auch hier eine ganze Menge Schnee. Keine Massen, aber genug, um der ganzen Anlage eine ganz besondere Stimmung zu verpassen..
welche auf mich -ganz wie erwartet- eine tollen Eindruck machte. Vor allem auch, weil nicht viele Menschen unterwegs waren und dadurch alles noch ruhige rund feierlicher wirkte.
Der Hauptweg war natürlich freigeräumt und auch noch ein weitere Pfad zu einem Gestell, wo mein sein Horoskop anbinden kann, wenn es einem nicht gefällt. In diesem Fall erhofft man sich, dass das Schicksal, was einem verhießen, doch an einem vorbeigehen würde.
Hier stehen wir nun vor dem Hauptgebäude und wie ihr sehen könnt, zeigt sich der Himmel teilweise von seiner herrlich blauen Seite. Mit der Sonne direkt vor mir, war es teilweise gar nicht so einfach, gute Bilder zu machen. Normalerweile zeigt sich aber die Sonner bei uns eher selten, also will ich mir mal lieber nicht so laut beschweren.
Wir befinden uns ja gerade im Jahr des Pferdes, was man auch hier bei diesem Schrein noch ganz deutlich sehen kann. Die Neujahrsfeierlichkeiten waren zwar schon eine Weile vorbei, aber die Dekorationen zum Glück noch nicht weggeräumt. Vorne am Altar habe ich kurz verweilt und bin in mich gegangen. Hoffentlich wird dieses Jahr auch für mich und mein kleines Team erfolgreich und glücklich verlaufen, und auch für alle anderen Menschen um uns herum.
Meine Runde führte mich einmal durch das Areal, wobei ich wie üblich eine ganze Menge Fotos machen musste. Einige versuche ich im Anschluss schnell zu löschen, aber die anderen schaffen es dann oft in einen Blogbeitrag wie diesen hier.
Und es sah ja auch gut aus! Dort wo in ein paar Monaten grüner Rasen wachsen wird, leuchtete an jenem Tag eine weiße Schneedecke, die die Atmosphäre hier in diesem Schrein noch ein wenig eindringlicher machte. Genau deshalb war ich ja hergekommen, und genau so wollte ich mich fühlen.
Und dann ging es auch schon wieder zurück. Aber nicht, ohne noch einmal einen langen Blick nach hinten zu werfen. Auch wenn ich nicht religiöse bin, mag ich doch Orte wie diesen hier, wo man ein ganz besondere stimulierende aber auch entspannende Stimmung spüren kann, die einen schnell mitnimmt.
Und ich werde wiederkommen, wahrscheinlich an einem schönen Frühlingstag. Dann werde ich wahrscheinlich genau so eine Runde drehen wie heute und hoffentlich auch durch den Wald dahinten. Denn das macht sogar noch mehr Spaß und ich freue mich schon riesig darauf. Und wer weiß, vielleicht mache ich ja auch wieder ein paar Bilder, die es dann in einen Beitrag wie diesen hier schaffen...
